Danzig

Von Leba aus fahren wir in die 3-Stadt. Angekommen in Sopot (auch:Zoppot) kehren wir spät am Abend auf einem Campingplatz ein. 


Sopot ist eine von 3 Städten, die fließend ineinander übergehen und als beliebte Ferien- bzw. Badeorte gelten. Die 3-Stadt besteht aus Gdyngen, Zoppot und Gdansk. 


Am nächsten Tag geht es für uns in die Shoppingmall Galeria Baltyka, 40 Minuten mit dem Bus. 

Danach laufen wir in die Stadt um die Altstadt zu besichtigen. Wir haben einige Anlaufstellen als Ziel und so laufen wir vorbei an alten historischen Gebäuden und Kirchen Richtung Neptun-Statue und Kanal. 
Neben vielen kleinen Cafes und Bars, sehen wir Straßenkünstler, die ihre Werke ausstellen und verkaufen. In der belebten Altstadt sind außerdem viele Straßentänzer und Musiker. 


Am Kanal machen wir eine kurze Mittagspause neben einem der ältesten Kräne Europas: 



Nach einem langen Fußmarsch und einem schönen Tag in Danzig, fahren wir mit der Bahn zurück nach Sopot.


Sopot

Wir erkunden am zweiten Tag in der 3-Stadt Sopot und joggen morgens an der Uferpromenade entlang. Vorbei am längsten hölzernen Steg Europas auf einem schönen Rad-&Laufweg geht es am Strand zurück zum Stellplatz. 

Da es abends wieder regnen soll, packen wir unsere Sachen zusammen und beschließen noch am gleichen Tag in die Masuren zu fahren. 


Mittags gehen wir aber noch auf den hölzernen Steg, auf dem eine Art Food Festival stattfindet und ansässige Lokale verschiedene Variationen ihrer Küche anbieten. 


Auch das für Sopot bekannte „schiefe Haus“ besichtigen wir, noch bevor es zu regnen beginnt und wir in die Masuren aufbrechen. 

Der Besuch in den Masuren wird ein  kurzer. Wir übernachten hier auf einem schönen Stellplatz an einem See und besichtigen am nächsten Tag die nahegelegene „Wolfsschanze„. 

Das Führerhauptquatier liegt mitten im Wald in einer Moorlandschaft im ehemaligen Ostpreußen kurz vor der russischen Grenze. Hier plante und koordinierte Hitler seine größenwahnsinnigen Gräueltaten. Erschreckend, über was für ein Areal er sich über 20 Bunker aufstellte und hier von 1941-1944 größtenteils lebte. 


Dieser Ort ist heute eine Ruinenlandschaft. Zu Beginn gibt es einen kleinen Shop, an dem man sich eine Karte des Areals kaufen kann, was auch absolut empfehlenswert ist! Denn es gibt leider keine Beschilderung an den Bunkern. 500m entfernt von der Einfahrt zur Wolfsschanze werden Touristen mit Militärfahrzeugen durch ein Offroadareal gefahren und auch Schiessstände solle es dort geben. 

Wir machen uns kein Bild von der geschmacklosen Touristenattraktion und fahren abends noch weiter nach Litauen.. 

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