Kroatien

Unsere Route führte uns weiter nach Premantura, südlich von Pula. Genauer genommen: Der südlichste Teil Istriens. Hier befindet sich das Kap Kamenjak.

Auf dem Hinweg nach Premantura – wir kamen aus Piran/Slowenien, mussten wir uns einen Stellplatz suchen.

Über die Stellplatzapp „ProMobil“ (sehr empfehlenswert für jeden Camper) haben wir einen wunderschönen Spot direkt am Meer gefunden: in Lovrecica standen wir auf einem Schotterparkplatz direkt am Wasser (GPS N 45° 22′ 51“ O 13° 32′ 29“)

Leider war es sehr windig und sollte laut Wetterapp anfangen zu regnen, also entschieden wir uns das Dach geschlossen zu lassen und ‚unten‘ zu schlafen. Im Prinzip legen wir nur unsere Isomatte (wir warten bis heute auf unseren Matratzenzuschnitt) und den Schlafsack auf den Wohnmobil Ausbau. Wir haben dort zwar weniger Platz als oben, es ist aber deutlich ruhiger bei heftigem Wind.

Der Platz sollte von 21-6Uhr kostenfrei sein und da wir sowieso Premantura als Ziel hatten, sind wir früh aufgestanden.                                                                                                          Bis 7Uhr haben wir keine Menschenseele gesehen.  (Wir hatten noch einen kleinen Disput mit unserem Coleman-Kocher: Es bestand die Gefahr er sei kaputt und wir bekämen keinen Kaffee!!!)                                                                                                                                              Um halb 8 ging es dann leider ohne Kaffee weiter. Das Wetter war sowieso grottenschlecht – es hatte tatsächlich geregnet und unsere Stimmung war im Keller.

Kaffee gab es dann erst südlich von Pula. Wortwechsel nur wenig.

Das Wetter in Premantura war zum Glück wie für uns gemacht – wir haben uns direkt einen passenden Campingplatz ausgesucht, Badesachen angezogen und ein 3-Tages Ticket für das Kap Kamenjak gekauft.

Kamenjak ist ein Naturschutzgebiet bzw. Nationalpark. Hier existieren seltene Orchideen- und Schmetterlingsarten. Es ist nur tagsüber mit einem Ticket von 8-22Uhr befahrbar und zu Fuß frei zugänglich.


Unser Campingplatz (war der letzte vor dem Kap -blauer Punkt/Standort) und der Rest alles Naturschutzgebiet.

Wie ihr unschwer erkennen könnt gibt es total viele Buchten, die sich super zum Schwimmen oder Tauchen/Schnorcheln anbieten. Auf der Westseite befinden sich viele Klippen und die „raue“ Adriaseite, im Osten dagegen hatten wir kaum Wellengang.

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Da wir nicht in der Hauptsaison gefahren sind haben wir viele ruhige Orte gefunden und man hat hier im Prinzip seine Privatbucht🐠

Heinz hat sich auch sehr wohl gefühlt. Kamenjak ist nämlich nicht geteert, die Wege sind Schotterwege und man fährt ständig auf der „Piste“. Wir konnten also bis ans Wasser heranfahren und den Offroad-Heinz ein wenig austesten.

Die nächst größerer Stadt von Premantura ist die Hafenstadt Pula:

Pula ist die größte und älteste Stadt Istriens. Sie ist sehr bekannt durch das Amphitheater, was zu den größten des römischen Reiches zählt und das sechstgrößte weltweit ist. Pula ist aber nicht nur deshalb ein Touristenmagnet. Die Stadt hat viele Sehenswürdigkeiten, beispielsweise den Triumphbogen, auch „Goldenes Tor“ genannt. Er bildet den Eingang zur belebten Einkaufsstraße und war früher Teil der Stadtmauer. Eine weitere „Attraktion“ ist die Pizzeria JUPITER, die für ihre leckeren Jumbopizzen bekannt ist:

 

Nach einigen Tagen wollten wir uns Richtung Italien aufmachen und haben auf dem Weg dorthin Rovinj und Motovun besucht.

Rovinj ist eine sehr kleine Stadt, mit einer wunderschönen Uferpromenade, gefüllt von Cafés und Restaurant und einer wirklich romantischen Altstadt mit engen verwinkelten Gassen, die hinauf zur Kirche Sv. Eufemija führen. Hier gibt es zahlreiche Touristenläden mit feinstem Olivenöl, Souvenirs, Malereien, Schmuck, uvm..                                                 Rovinj zählt zu den schönsten Städten Istriens und das können wir nur bestätigen.

Motovun haben wir am späten Abend erreicht, wir brauchten nach dem Tag in Rovinj einen Stellplatz. Motovun war im Nachhinein unser kleines Highlight der Städte. Ein mittelalterliches Städtchen, das auf einem Berg erbaut ist. Die Kuppe mit dem darauf erbauten Kastell ist 277m hoch. Von dem oberen Mauerring (die Stadt ist aufgeteilt in Ober- und Unterstadt) kann man in den Nordwesten Istriens schauen und das Tal des Flusses Mirna bewundern.

Unser Stellplatz war der „Camper Stop Motovun“ (GPS N 45° 20′ 4“  O 13° 49′ 30“)

Nach einem entspannten Frühstück am nächsten Morgen sind wir dann Richtung Italien aufgebrochen. Unser nächstes Ziel war der Gardasee, wo einige Offroad-Routen auf uns warteten.

Beste Grüße, D & F + Heinz

 

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