jede Menge Arbeit!

Es ist jetzt knapp 4 Wochen her seitdem wir unseren Blog gestartet haben.
In erster Linie wollten wir unsere Familie und Freunde auf dem neusten Stand halten – umso mehr freuen wir uns natĂŒrlich, dass wir in so kurzer Zeit schon so viele Bekannte/Reiseinteressierte/Follower haben.
Wir brauchen noch sehr viel UnterstĂŒtzung bei unserer Planung und Umsetzung. Durch den Blog haben wir schon einige Kontakte gemacht und konnten so viele hilfreiche Tips und auch Teile fĂŒr Heinz sammeln. Denn es muss noch einiges an Heinz getan werden und auch die Route muss gut durchdacht sein. DafĂŒr durchforsten wir weiterhin viele Reisezeitschriften/Blogs/Foren.
Seit 4 Wochen sind wir deshalb mit unserer Planung sehr viel weiter gekommen. Wir waren auf der Suche nach einer ARB Stoßstange fĂŒr Heinz, haben sie bei Basti in Leverkusen abgeholt, zu Benni gefahren und seit dieser Woche ist sie sogar schon montiert.
Heinz hat also seine Zahnspange bekommen – aber wofĂŒr braucht man eigentlich so ein Teil? Das sieht doch wirklich nicht schön aus könnte man auf den ersten Blick meinen (und auch auf den Zweiten wie Franzi meint)!
DafĂŒr gibt es eine ganz einfach ErklĂ€rung: Wir mĂŒssen uns nun nicht mehr vor einem dicken Keiler in Sibirien fĂŒrchten, der uns unseren KĂŒhler zerschießt!
Was fĂŒr ein Szenario – stellt euch vor:
Heinz und Zwei liegen geblieben mitten im kalten Sibirien auf einer „Straße“, die alle zwei Monate mal befahren wird (Der Keiler ist auf und davon und wir haben neben einem kaputten KĂŒhler nicht mal mehr leckeres Wild ĂŒbrig).
Solche Szenarien muss man natĂŒrlich durchgehen und fĂŒr alles gerĂŒstet sein.
In 6 Monaten kann so einiges passieren: Was also tun wenn wir im Sand oder Schlamm stecken bleiben; wir vor einem Fluss stehen und ihn durchqueren mĂŒssen, weil weit und breit keine befahrbare BrĂŒcke in Sicht ist; unsere Elektrik ausfĂ€llt oder plötzlich unser Fahrwerk kaputt geht?
Leider muss man mit all dem rechnen –  aber was heißt hier leider ? NatĂŒrlich hoffen wir, dass Heinz die 6 Monate ohne grĂ¶ĂŸere Krankheiten ĂŒbersteht, aber alles andere was mit Offroad Fahren zu tun hat sehen wir als große Herausforderung.
Wir wollen nicht die Straßen fahren die vorgegeben sind. GrĂ¶ĂŸtenteils schon, aber in einigen LĂ€ndern sind auch die vorgegebenen Straßen eine echte Herausforderung, weil man zB nur mit 15km/h auf einer „Wellblechpiste“ fahren kann.
Wir mĂŒssen in Kauf nehmen, dass wir die FlĂŒsse erst durchlaufen mĂŒssen bevor wir Heinz reinschicken >> Man nehme einen Stock, ziehe die Schuhe aus und ab ins Wasser. Dabei wird dann auf die Wassertiefe geachtet – Franzi darf schonmal bis zur HĂŒfte im Wasser stehen, dann schafft es auch Heinz durch den Fluss!
Bei großen Steinen oder tiefen Löchern auf dem Flussgrund mĂŒssen wir vorsichtig sein und deshalb – hoffentlich – mit dem Stock ertasten und umfahren.
Das Steckenbleiben im Schlamm kommt da schonmal hĂ€ufiger vor. DafĂŒr gibt es dann die Sandbleche, die wir uns noch besorgen mĂŒssen.  Mit Hilfe eines speziellen Wagenhebers wird das Auto angehoben (andernfalls der Reifen frei geschaufelt), das Sandblech untergelegt und schon hat man wieder Grip um sich zu befreien.
Es kommt auch schonmal vor, das der Weg durch Schnee versperrt ist:
Dann schaufelt man sich „einfach“ den Weg in 6 Stunden frei – wie unser Freund Hanjo  bewiesen hat (dabei hat er sich auch noch die Höhenkrankheit eingefangen!!)
Das Horroszenario mit der Elektrik oder dem Fahrwerk ist fĂŒr uns vorerst kein Thema. Beides wird erst im Sommer gemacht. Hier schonmal Davids ProfiZeichnung dazu:
IMG_2795
Ihr seht also es gibt noch eine Menge zu tun und anzuschaffen. Es ist deshalb gut, dass wir noch ein ganzes Jahr Zeit haben und arbeiten können – oder besser mĂŒssen! Denn das Ganze ist natĂŒrlich auch sehr teuer, wie ihr euch vorstellen könnt.
Hier mal eine kleine Liste von den Dingen die wir noch fĂŒr unseren Toyota benötigen:
1. Elektrik
2. Fahrwerk
3. Wassertanks
4. Standheizung
Neben den Umbauten an Heinz brauchen wir natĂŒrlich auch noch alle Reiseunterlagen und  essentielle Dinge, die uns gesund halten, wĂ€rmen oder uns die Zeit vertreiben, wenn wir mal nicht gerade im Auto sitzen:
1. Visa
2. Reiseapotheke
3. sehr gute SchlafsÀcke
4. ein großes Lammfell fĂŒr die Dame
5. HĂ€ngematte + Slackline
6. …
Diese Liste ist natĂŒrlich sowas von unvollstĂ€ndig und wird mit der Zeit auf jeden Fall noch wachsen. Es wĂŒrde viel zu lange dauern all die Kleinigkeiten aufzulisten.
Die Frage ist außerdem: Wie transportiert man den ganzen Mist ein halbes Jahr auf 5mÂČ?
Diese und weiter Fragen rund um das Thema Fernreise werden hier natĂŒrlich beantwortet 😉
Man darf also gespannt sein…
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